WIDER DIE VERNUNFT


„Vieles in dieser Welt lässt sich nicht mehr ändern, aber niemand soll später sagen können, wir hätten es nicht gewusst!“


Die Polkappen schmelzen, Jet-Stream sowie Golfstrom verlieren an Kraft, Australien verbrennt, der Coronavirus ist bereits in Europa angekommen und die Heuschrecken fressen Afrika auf. Plastikmüll verseucht die Weltmeere und befindet sich bereits in unserer Nahrung.

28 aktuell aktive Kriegsschauplätze verursachen weltweit Hunger und Elend. Millionen Menschen sind obdachlos und auf der Flucht. Von 5 bis neun Millionen Tierarten gehen jährlich ca.11000 bis 58000 Tierarten verloren. Seit 1970 sind über 239Mio. Hektar Naturwälder (Stand 2014) verschwunden (zum Vergleich Deutschland hat eine Gesamtfläche von 35,7 Mio, Hektar)…

Man könnte diese Aufzählung fortsetzen und es würde sich trotzdem nichts ändern. Wir wissen darum, sehen zu und agieren oftmals gleichgültig. Geht es um unsere eigene Haut, geraten wir jedoch in Panik. Wenn uns dann sonst nichts mehr einfällt, fangen wir an zu beten.

Vielleicht ist es endlich an der Zeit, die Dinge erneut zu hinterfragen und sich nicht mit Antworten zufrieden zu geben, die uns vorgekaut serviert werden. Egal, wie wir denken, was wir tun oder wofür wir uns entscheiden, fast jeder ist ein Sklave dieses gierigen Konsumhungers, der „Sprit“ für die Maschinerie Wirtschaft und deren weltweiten Zerstörungsmechanismus. Alle negativen Auswirkungen auf diesem Planeten Erde sind Bestandteile unserer aktuellen Definition von Wohlstand. Ändern wir nichts daran, wird sich auch nichts ändern.

Würde jeder kleinere Brötchen backen, öfter mal verzichten und verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umgehen, könnten viele Probleme leichter gelöst werden.

Ich bin mir sicher, Gott würde es gut heißen, wenn sich nicht alles um Dividenden, Quoten, Gewinnoptimierung und Bilanzen drehen würde.

Sich etwas Zeit nehmen, um über unser Tun im Hier und Jetzt nachzudenken, könnte sicher nicht schaden.